Neues Forum online gestellt

Beitrag vom 4 August 2010

Ab sofort steht ein Forum für den Austausch jeglicher Infos zum Thema Linux zur Verfügung.

Ihr findet es links unter der Rubrik ‘Linux-Foren‘, oder direkt unter ‘http://forum.lug-erwitte.de‘.
Natürlich sind auch User von Außerhalb willkommen an unseren Diskussionen und Themen teilzuhaben. Je mehr Abwechslung, desto besser.

Also nur zu …!

Oliver @ 06:05
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Erste Schritte mit Ubuntu 10.04

Beitrag vom 31 Juli 2010

Nun ist endlich eine deutsche Dokumentation für Ubuntu 10.04 Lucid Lynx verfügbar.

Das Online-Werk richtet sich in erster Linie an Menschen, die nie zuvor Kontakt mit Ubuntu hatten, an Ubuntu-Neueinsteiger also. Es enthält alles, von der Installation bis hin zur Nutzung von Anwenderprogrammen und vieles mehr. Das ausführliche Handbuch ist kostenlos downloadbar und kann frei weitergegeben und ausgedruckt werden.

Zu bekommen ist es hier.

Oliver @ 15:19
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Aktivitäten

Beitrag vom 30 Juli 2010

Wie ich heute erfahren habe, werde ich demnächst zu den Sprechern bei Radio Tux gehören.

Eine interessante Sache, die mir viel Spass machen wird, zumal es mit dem Thema Linux zu tun hat und ich dadurch in der Community aktiv sein kann. Auf die Art habe ich schon wieder neue Leute kennen gelernt, allesamt sehr nett und engagiert. Das mag ich und es fördert meine Bereitschaft mich selbst einzubringen. Das werde ich also demnächst über diverse Podcasts tun. Nach einem Probetext war klar, das ich dabei sein werde. Ich freue mich.

Des weiteren freue ich mich bekannt geben zu können, das ich in der September-Ausgabe mit einem weiteren Artikel im freienMagazin vertreten sein werde. Diesmal geht es um SUSE Studio und SUSE Gallery, einem Portal um per Klick komplette Appliances von SUSE-Distributionen zu erstellen. Eine tolle Sache. Ich hatte vor einigen Tagen etwas ausführlicher auf diesem Blog darüber berichtet.

Möglicherweise wird im Oktober oder November ein weiterer Artikel zu einem anderen Thema folgen. Wie man sieht: Ich bleibe aktiv.

Bei der Gelegenheit möchte ich überhaupt jeden Linux-Freund dazu aufrufen sich in der Community zu engagieren. Man muß nicht der große Experte sein, aber irgendwas geht immer. Helft in den Foren, beteiligt Euch in den örtlichen Linux User Groups, schreibt Leserbriefe an die gängigen Magazine oder gar selbst Artikel zu den Dingen die Ihr gut findet. Es gibt viele Einrichtungen zum Thema Linux wenn man ganz genau hinsieht und etliche davon sind dankbar für Euer Erscheinen. Nur Mut …!

Oliver @ 14:21
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SUSE Studio

Beitrag vom 28 Juli 2010

An dieser Stelle möchte ich gern auf eine neue Einrichtung Bezug nehmen, die ich persönlich ganz interessant finde.

Seit einiger Zeit steht von Novell das sogenannte ‘SUSE Studio‘ im Internet bereit. Bislang ist der Zugang jedoch nur ‘eingeladenen’ Personen gestattet, eine Einladung kann man jedoch auf der Startseite beantragen.

SUSE Studio bietet die Möglichkeit sogenannte Appliances zu erstellen. Das sind vorgefertigte, lauffähige Zusammenstellungen von Betriebssystem, Anwendung und Konfiguration. Im Grunde kann man sich das Ganze als kompletten virtuellen Rechner vorstellen, den man sich als Datei downloaden und starten  kann. Das gibt es als XEN-Image, als Live-CD oder als HDD- oder USB-Image.

Hintergrund ist, das man sich viele Dinge nicht immer selbst stricken muss. Man kann auf vorgefertigte Konfigurationen, z.B. eines kompletten Apache-Webservers, zurückgreifen, ohne ihn selbst installieren oder einrichten zu müssen. Zudem kann man sich ganz auf die schnelle seine ‘eigene’ SUSE-Distribution stricken. Man kann also bestimmen welches SUSE-Betriebssystem man nutzen will (openSUSE, SUSE Enterprise Server, etc.), welchen Startscreen man haben möchte und welche Software in der Distribution enthalten sein soll. Anschließend besteht die Möglichkeit das Ganze online zu starten und zu testen, und abschließend läßt sich die Software als besagtes Image oder ISO downloaden.

Da bereits eine Menge Leute eigene Appliances erzeugt haben, mit unterschiedlichen vorinstallierten und vorkonfigurierten Anwendungen und Aufgabenstellungen, hat Novell die ‘SUSE Gallery‘ geschaffen, in der man auf diese Appliances anderer Leute zugreifen kann. Man kann Appliances suchen, oder eigene hinzufügen. Eine praktische Sache, damit man das Rad nicht immer neu erfinden muss.

Man spart sich die Installation des Betriebssystems, der Software, und erspart sich ebenso die Konfiguration und das Testen der Einstellungen. Das haben bereits andere für einen gemacht. Auf der anderen Seite steht es einem frei, sich selbst eine SUSE-Distribution für seinen USB-Stick zusammen zu stellen. Eine tolle Sache, wie ich finde.

Wann dieser SUSE-Dienst nun massenverfügbar ist steht noch nicht ganz fest. Obwohl die SUSE Gallery angeblich für die Öffentlichkeit freigegeben ist, war es mir bislang nicht möglich mich ohne Einladung anzumelden. Das Gleiche gilt für das SUSE Studio. Ich bin aber guter Dinge, das sich NOVELL in Kürze der Community öffnet.

Oliver @ 06:09
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Die 3er

Beitrag vom 17 Juli 2010

Sie ist installiert und sie läuft!

openSUSE 11.3, gerade frisch auf der Welt, werkelt jetzt auch auf meinem Desktop-PC. Leider war auch diese Installation mit ein paar kleinen Installationsschwierigkeiten verbunden. So  hing sich der erste Reboot gleich mit einem Fehler im Grafikspeicher auf. Scheinbar hatte die Distribution wohl Probleme mit meiner NVIDIA-9800-Karte, was eigentlich ungewöhnlich ist.

Nach dem Start ohne ACPI war das OS dann zumindest zur Zusammenarbeit zu bewegen, aber der Originaltreiber von NVIDIA wollte sich partou nicht installieren lassen. Nach etwas Recherche war mir klar, das die Kernelsourcen nicht mit dem installierten Kernel übereinstimmten.

Da mein System mit 6 Gb Hauptspeicher ausgestattet ist, hat die SUSE-Installation den Desktop-Kernel installiert (der scheinbar auch PAE-Unterstützung hat), aber die Kernelsourcen vom PAE-Kernel, was leider beim Kompilieren der NVIDIA-Module nicht übereinander paßt. Das Ergebnis war ein Grafik-Modul, das nicht zum Kernel paßte.

Klingt kompliziert, ist aber eigentlich einleuchtend.

Nachdem ich dann kurzerhand den PAE-Kernel, samt Sourcen nachinstalliert habe und darauf den proprietären NVIDIA-Treiber kompiliert hatte, war die Welt wieder in Ordnung. Leider muss man an dieser Stelle sagen, dürfte ein Linux-Newbie an dieser Stelle völlig aufgeschmissen sein. Nach der Grundinstallation wäre zwar zumindest der openSource-Grafiktreiber gelaufen, nicht aber die Unterstützung der Grafikkarte an sich. Diesbezüglich würde ich mir von SUSE eine zuverlässigere Installation wünschen, die auch bei 11.2 schon Probleme bereitet hat. Da ich aber 11.2 zuerst gar nicht auf meinem PC installieren konnte und den Weg über die Live-CD gehen musste, hat man sich zumindest etwas gebessert.

Ansonsten soweit alles wunderbar. Der Rest gehört in die Rubrik Detailanpassung, die schnell geschehen ist. K3b vermißte das Paket ‘cdrtools’, um CDs zu brennen. Erst ein Download der Tools aus dem Netz und Kompilieren von Hand löste das Problem. Alles andere bedurfte keiner weiteren Anpassung.

Ich nutze den Vorteil meine Home-Partition separat zu fahren. ‘Rechts’ und ‘links’ davon sind jeweils zwei Linux-Partitionen, die ich für Distributionen nutze. So läuft auf der einen noch openSUSE 11.2 mit Zugriff auf die Home-Partition und jetzt openSUSE 11.3 auf der anderen, ebenfalls mit der gleichen Home-Partition. Das hatte in diesem Fall den Vorteil, das ich mir das Neueinrichten der gesamten KDE-Oberfläche sparen konnte, da auf Home bereits für 11.2 alles eingestellt war. 11.3 greift auf die gleiche Verzeichnisstruktur zu und übernimmt alles was da ist, Wallpaper, Einstellungen, Tastenkürzel, ja selbst die Plugins für Gimp und auch meinen Thunderbird-Account. Somit war der Einrichtungsaufwand gleich NULL. Diesbezüglich ist Linux genial.

Als Wermutstropfen sei gesagt, das openSUSE 11.3 den Rechner nicht mehr abschaltet wenn ich ihn runterfahre. Ich denke das ist ein Bug im Kernel, der hoffentlich bald behoben wird (11.2 hatte ein ähnliches Problem zu Beginn).

Mein Fazit zunächst:
Von der moderneren Software-Ausstattung abgesehen unterscheidet sich die Distribution nicht vom Vorgänger. Man könnte also ebenso bei 11.2 bleiben und würde derzeit genauso gut damit fahren, vielleicht sogar besser. Geben wir 11.3 ein paar Wochen für’s Patchen, und den Release von KDE SC 4.5, dann dürfte auch hier wieder ein solides Betriebssystem stehen, das sich nicht zu verstecken braucht. Für mich als openSUSE-Anhänger war der Releasewechsel Pflicht. Derzeit bin ich nicht enttäuscht worden, wenngleich es mir bislang nicht möglich ist dem Kernel eine ACPI-Unterstützung abzuringen.

[Update 20.07.2010]:
Auch mein ACPI-Problem ist nun gelöst, so daß auch mein Rechner sauber abschaltet, nachdem ich ihn runtergefahren habe. Hat etwas mit dem neuen Kernel Mode Setting im openSUSE 11.3 zu tun und damit, das man den Nouveau-Grafiktreiber aufgezwungen bekommt, der verhindert, das man den proprietären NVIDIA-Treiber bei ACPI-Support installieren kann. Wer das gleiche Problem hat, der kann gerne in diesem Thread hier nachlesen wie’s gelöst wird.

Alles ist gut! ;-)

Oliver @ 12:32
Gespeichert in: Linux